Albanien mit den Anrainerstaaten Montenegro, Kosovo und Mazedonien
In den letzten 2500 Jahren haben Illyrer, Griechen, Römer, Byzantiner, Slawen, Venezianer, Neapolitaner und Ottomanen die großartige Landschaft im Küstenbereich der Adria und des Ionischen Meeres kulturell geprägt. Ihre Spuren verfolgend richten wir unser Augenmerk besonders auf den Werdegang der Skipetaren. Auf der 11-tägigen Studienreise werden fünf Stätten des UNESCO-Weltkulturerbes bewundert!
- Termin
- laut Vereinbarung
- Gesamtstrecke der Rundreise
- 2100 km
- Mindesteilnehmerzahl
- 11 Pers.
- Höchstteilnehmerzahl
- 19 Pers.
1.Tag Tirana
Mittags kommen wir in Tirana am Flughafen Mutter Teresa an. Unterwegs zu unserem ****Hotel International im Zentrum, am Skanderbegplatz, unternehmen wir eine Rundfahrt in der albanischen Hauptstadt. Nach den Formalitäten an der Rezeption nehmen wir im benachbarten Nationalmuseum an einer sehr informativen Führung zur Landesgeschichte teil. Vor dem gemeinsamen Abendessen unternehmen wir einen Spaziergang durch das vornehme Viertel “Bloku”, wo einst, vom Fußvolk hermetisch abgeriegelt, die berüchtigten Appartschiki der kommunistischen Partei lebten. 30 km
2.Tag Im Bollwerk des albanischen Nationalbewusstseins
Nach dem Frühstück fahren wir Richtung Norden. Kruja ist ein besonderer Kristallisations-punkt des albanischen Nationalbewusstseins, da die Stadt ein Zentrum des Skanderbeg-Widerstandes gegen die Osmanen im 15. Jh. war. Wir besichtigen den alten Basar und besuchen das Skanderbeg- bzw. Ethnographische Museum. Shkodra gehört zu den ältesten Orten Albaniens, ein Beweis dafür ist die Burg Rozafa. Hier residierte im 3. Jahrhundert v. Chr. die bekannte illyrische Königin Teuta. Ulcinj ist das wichtigste Zentrum der albanischen Minderheit in Montenegro. Das Stadtbild zeugt von der orientalischen Vergangenheit. Nach dem gemeinsamen Abendessen übernachten wir im ***Hotel Panorama Alaj. 270 km
3.Tag Das schöne Montenegro alias Crna Gora
Heute warten großartige Naturerlebnisse auf uns. Die Stadt Bar (albanisch Tivari) hat einen bedeutenden Seehafen. Budva ist als Badeort bekannt geworden. Die Bucht von Kotor und die Stadt mit ihren bedeutenden kulturhistorischen Bauwerken gehören zum UNESCO- Weltkulturerbe. Die Architektur der montenegrinischen Hauptstadt Podgorica besteht infolge ihrer bewegten Vergangenheit aus einer Mischung verschiedener Stilrichtungen. Kolašin, inmitten einer malerischen Berglandschaft, ist einer der bedeutendsten Skiorte des Landes. Hier übernachten wir im ****Hotel Lipka, wo wir auch zu Abend essen. 230 km
4.Tag In Kosova
Kurz nach der Abfahrt von Kolašin besuchen wir den Nationalpark Biogradska Gora mit einem der wenigen verbliebenen Urwälder Europas. Der Fluss Ibar, der in der Nähe der Kleinstadt Rožaje, im nordöstlichsten Zipfel von Montenegro, entspringt und die 2403 m hohe Hajla sind bekannte Naturschönheiten der Region. Peja (slawisch Peć), im Westen des Kosovo liegt in einer herrlichen Landschaft und beherbergt mit dem Patriarchenkloster das für die serbisch-orthodoxen Christen wohl bedeutendste Bauwerk. Im Kosovokrieg wurde die Altstadt von Gjakova komplett zerstört, inzwischen wurde sie jedoch inkl. des mittelalterlichen Basars wieder aufgebaut. Das letzte Ziel des heutigen Tages ist Prizren. Die Stadt spielt im historischen Bewusstsein von Serben und Albanern gleichermaßen eine bedeutende Rolle. Wahrzeichen der Stadt sind die osmanische Steinbrücke, die Sinan-Pascha-Moschee mit dem höchsten Minarett des Balkans und die serbisch-orthodoxe Muttergottes-kirche Ljeviška. Abendessen und Übernachtung im ****Hotel Theranda. 210 km
5.Tag Die Albanischen Alpen
Mit etwa 30 Gipfeln, die mehr als 2500 Meter erreichen, gehören die Albanischen Alpen zu den höchsten Regionen des Balkans. Wälder, kleine Bergseen, Alpweiden, Höhlen und Flüsse mit Schluchten und Wasserfällen warten auf uns im herrlichen Valbona-Tal. Das Abendessen wird in unserem einfacheren, sehr sauberen Hotel Vllazerimi der Kleinstadt Bajram Curri serviert. 180 km
6.Tag Von den Schluchten des Drin via Durres zur Myzeqe-Ebene
Den heutigen Tag beginnen wir rechtzeitig. Mit der Fähre fahren wir durch die malerischen Schluchten des Drin von Fierza nach Koman. Die heutzutage größte albanische Hafenstadt, Durrës, wurde 627 v. Chr. als Epidamnos von dorischen Kolonisten aus Korinth und Korfu gegründet. In einem guten Fischlokal am Strand bekommen wir unser heutiges gemeinsames Mittagessen Der Fluss Shkumbin wird als Kulturgrenze interpretiert. In Nordalbanien und in Kosovo leben die Gegen und südlich des Flusses die Tosken. Das bedeutende landwirt-schaftliche Gebiet, namens Muzeqe-Ebene, gilt als die Kornkammer Albaniens. Am späten Nachmittag erreichen wir Berat. Die Stadt befindet sich in der Nähe des Gebirges Tomorr, des heiligen Berges der Bektaschiten, der Anhänger eines einflussreichen Derwisch-Ordens. Übernachtung im ***Hotel Tomorri . 350 km
7.Tag Berat, Vlora und die albanische Riviera
Den Vormittag verbringen wir in Berat, der geschichtsträchtigen “Stadt der 1000 Fenster” am Fluss Osum (UNESCO-Weltkulturerbe). Die Stadt wurde in der Antike als Festung auf einem felsigen Hügel gebaut. Im Onufri-Museum des Burgviertels bewundern wir die suggestiven Ikonen des spätmittelalterlichen Meisters. Unterhalb der Burg dehnt sich der islamische Stadtteil Mangalem mit einem sehenswerten architektonischen Ensemble. In der Hafenstadt Vlora an der Strasse von Otranto wurde am 28.11.1912, nach vielen Jahrhunderten osmanischer Besatzung, die Unabhängigkeit Albaniens proklamiert. Vom Llogara-Pass her (1050 müdM) bietet sich ein wunderschönes Panorama mit der Albanischer Riviera, einem steilen Küstenabschnitt am Ionischen Meer. Der Tag endet in der touristisch geprägten Stadt Saranda, dessen einstige Burg heute gastronomischen Zwecken dient. Die Lichter der griechischen Insel Korfu im Hintergrund bilden die Kulisse zu unserem Abendessen! Wir übernachten im ***Hotel Porto Eda direkt am Ionischen Meer. 180 km
8.Tag Die antike Ruinenstadt Butrint und Gjirokastra, die „Stadt der Steine”
Das von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärte Butrint, 20 km südlich von Saranda, zählt zu den berühmtesten Sehenswürdigkeiten Albaniens. Unterwegs Richtung Nordosten halten wir an der mittelalterlichen Kirche Mesopotam, dem wohl originellsten byzantischen Sakralbau Albaniens an. Nur etwa 10 km weiter ist die Karstequelle Blaues Auge zu finden, die mit 6 m³/s die wasserreichste Quelle des Landes ist. Das Stadtbild von Gjirokastra (UNESCO-Weltkulturerbe), dem Geburtsort des Schriftstellers Ismael Kadare und des Diktators Enver Hoxha, wird von der typischen Balkanarchitektur geprägt. Nach den Besichtigungen in der schönen Universitätsstadt deftige Balkankost als Abendessen in unserem ***Hotel Gryka e Kelcyres 110 km
9.Tag Vom Vjosatal über die dünn besiedelten Hochebenen nach Mazedonien
Nach etwa einer halbstündiger Fahrt entlang der Vjosa erreichen wir die Kleinstadt, Përmet die traditionell für ihren Wein und ihren Raki, einen aus vergorenen Trauben hergestellten Schnaps, bekannt ist. Das abgeschiedene Gebirgstal der Vjosa ist großartig! Im Westen erreicht die parallel zum Fluss verlaufende Bergkette bei der Nemërçka eine Höhe von fast 2500 m. Unser Weg über Erseka durchs Hochland von Kolonja, im Grenzbereich zu Griechenland, wird von vielen Bunkern begleitet. Hoxha ließ aus Angst vor Invasoren in den 70-er Jahren 600.000 dieser Ein-Mann-Betonpilze im ganzen Land bauen. Korça ist die wichtigste Stadt der Region. Im späten 19. Jh. war der Ort ein Zentrum der albanischen Nationalbestrebung, namens Rilindja-Bewegung. Hier wurde 1887 die erste Volksschule des Landes eröffnet. Zahlreiche abendländisch angehauchte, historisierende Palais zeugen davon, dass die Stadt um 1900 herum ein wohlhabendes Handelszentrum war. Im osmanischen Basarviertel sind von den einst sechzehn Han, die als Unterkünfte für Karawanen dienten, noch zwei vorhanden. Über Sv. Naum, wo der berühmte Schüler der Heiligen Kyrill und Method lebte, fahren wir weiter nach Ohrid in Mazedonien. Im ****Hotel Donco, wo wir übernachten, bekommen wir auch unser Buffet-Abendessen. 300 km
10.Tag Von Ohrid auf der via Egnatia zurück in die Landesmitte
Der Vormittag ist für die Besichtigungen in Ohrid geplant, deren einmalige Altstadt (UNESCO-Welkulturerbe) am gleichnamigen See mehreren großartigen Kulturen zu verdanken ist. Nach dem Grenzübergang fahren wir bis zur Küste parallel zu der berühmten römischen Heerstraße via Egnatia, die einst die Adria mit dem Bosporus verband. Die osmanische Altstadt von Elbasan mit ihren gewundenen Gassen konnte ihren orientalischen Charakter bis zum heutigen Tag bewahren. Während der Diktatur lag bei Elbasan der größte metallurgische Betrieb Albaniens (Stahl der Partei). Da die Produktion nach dem Bankrott des Kommunismus so gut wie stillgelegt wurde, hat die Stadt heutzutage mit hoher Arbeits-losigkeit zu kämpfen. Zum Sonnenunterang kommen wir in Durrës an. Albanische Spezialitäten vom Feinsten stehen beim Abschiedsabendessen auf dem Menüplan. Über-nachtung im *****Hotel Adriatik direkt am gepflegten Sandstrand. 190 km
11.Tag Auf Wiedersehen Albanien – Mirupafshim Shqipëria!
Um 10 Uhr sind wir für den Transfer zum Flughafen bereit. Mittags Rückflug in die Heimat.
Der Preis (schriftliche Nachfrage: alexmatyas0419@gmail.com) enthält außer den Flug- und Versicherungskosten folgende Leistungen:
- Organisations- und Reiseleitungskosten
- 10 Übernachtungen mit Frühstück in 3-, 4- bzw. 5-Sterne-Hotels mit Klimaanlage
- Doppelzimmer mit Bad oder Dusche und WC
- Bequemer Reisebus für Transfers und Rundreise
- Deutschsprachige, ortskundige Reiseleitung von Prof.Dr. Dihimiter Doka und Alex Mátyás
- 10 Hauptmahlzeiten in typischen Restaurants
- Schifffahrt von Fierza nach Koman
- Eintrittsgelder
- Trinkgelder im Hotel