Siebenbürgen und die Ungarische Tiefebene 27. April-03. Mai 2018

7-tägige Studienreise im historischen Siebenbürgen und Ostungarn

Gesamtlänge der Busreise
1250 km
Gruppengröße
5-13 Personen

1. Tag Anreise nach Budapest

Budapest, Kettenbrücke (Lánchíd)
Burg Buda (Budavár)
Matthiaskirche (Mátyás-templom)

Nach der Ankunft Transfer vom Bahnhof/Flughafen zu unserem **** Hotel Radisson Blu. Begrüßung und gemeinsames Abendessen. Eine Übernachtung in Budapest.

2.Tag Über das „Calvinistische Rom” nach Groswardein im Partium

Das Parlament (Országház)
Debrecen
Rathaus von Großwardein (Nagyvárad, Oradea)

Nach einer kurzen Orientierungsrundfahrt in Budapest wird das Gebiet jenseits der Theiß angesteuert. Die Universitätstadt Debrecen spielte im Zeitalter der Reformation eine bedeutende Rolle. In der hiesigen Großen Kirche hatte Kossuth das Habsburg-Haus im Frühjahr 1849 entthront. Großwardein (Oradea) liegt bereits hinter der Grenze auf rumänischem Landesterritorium. Die Ortschaft, deren Stadtbild reich an schönen Beispielen der Sezession ist, war vor hundert Jahren ein Zentrum der ungarischen Literatur. Gemeinsames Abendessen im **** Hotel Astoria Oradea, wo wir einmal übernachten. 270 km

3.Tag Klausenburg und Neumarkt

Die Michaelskirche von Klausenburg (Kolozsvár, Cluj-Napoca)
Die Matthias Statue von Klausenburg (Kolozsvár, Cluj-Napoca)
Gotische Plastik in Klausenburg (Kolozsvár, Cluj-Napoca)
Sezession à la Neumarkt (Marosvásárhely, Târgu Mureş)

Das Lied „Komm’ mit nach Varaschdin” aus der Kálmán-Operette heißt im Ungarischen: ”Schöne Stadt ist Klausenburg”. Unser Rundgang in der Stadt, die schon im späten 16. Jh. zu einem wichtigen Kulturort aufgestiegen war, wird die Meinung der Gräfin Mariza bestätigen. Neumarkt (Targu Mures, Marosvásárhely) – Geburtsort von Bolyai, dem Zeitgenossen von Gauß und Gründer der nicht-euklidischen Geometrie – galt lange als die Hauptstadt des magyarisch bevölkerten Szeklerlandes. Das Kulturpalais der Stadt gilt in der Architektur als ein Kleinod der ungarischen Sezession. Eine Übernachtung mit Abendessen im *** Bayerischer-Hof. 270 km

4.Tag Schässburg und geschichtsträchtige Wehrkirchen

Schässburg (Segesvár, Sighişoara)
Die Wehrkirche von Hamruden (Homoród, Homorod)
Die Wehrkirche von Birthälm (Berethalom, Biertan)

Herrlich ist das mittelalterliche Stadtbild Schässburg! Nach dem Rundgang gehen wir im Haus mit dem Hirschgeweih zu Tisch. In Birthälm (Biertan), fast drei Jahrhunderte lang Sitz der Sachsenbischöfe, reihen sich rund um den Marktplatz Häuser im fränkischen Stil, welche von einer Kirchenburg überragt werden Die großartige Landschaft, die wir heute erleben, beherbergt zahlreiche romanische und gotische Wehrkirchen. In der Mediascher Stadtgeschichte spiegelt sich die wechselhafte Geschichte Siebenbürgens wider. In der Abendstunde erreichen wir Hermannstadt, das Bollwerk des Siebenbürger Sachsentums. 2 Übernachtungen im **** Levoslav House 160 km

5.Tag Das Schmuckstück Hermannstadt

Hermannstadt (Nagyszeben, Sibiu)
Hermannstadt (Nagyszeben, Sibiu)
Hermannstadt (Nagyszeben, Sibiu)
Hermannstadt (Nagyszeben, Sibiu)

Die Europäische Kulturhauptstadt 2007 ist bis heute Sitz der lutherischen siebenbürgisch-sächsischen Landeskirche. Nach einer ausgiebigen Entdeckungstour durch die einmalige Altstadt unter der Führung eines Mitarbeiters des ev. Bischofsamtes genießen wir das gemeinsame Mittagessen in einem netten Lokal. Nachmittag und Abend stehen zur freien Verfügung. Zehn Museen und Dauerausstellungen erwarten den Touristen in der Stadt!

6.Tag Am Mieresch entlang zur Tiefebene

„Sieben Stühle” waren einst die administrativen Einheiten der Hermannstädter Provinz. Die drei östlichsten Reußmarkt (Miercurea Sibiului), Mühlbach (Sebeş) und Broos (Orăştie) liegen auf unserem heutigen Weg nach Osten. Im Tal des Mieresch, am nördlichen Rande des historischen Banats befindet sich Arad, wo wir uns im Rahmen eines Rundganges mit den historischen Ereignissen 1848/49 beschäftigen. Gegen Abend erreichen wir Szeged, eine für die ungarische Wissenschaft bedeutende Universitätsstadt. Abendessen in einem Fischlokal. 1 Übernachtung im **** Hotel Novotel. 380 km

7.Tag Szeged, anschließend zurück in die Heimat

Nach der Hochwasserkatastrophe von 1879 wurde Szeged gemäß dem Vorbild europäischer Großstädte neu gestaltet. Im Zuge eines gemächlichen Spazierganges nach dem Frühstück erkunden wir den schön gepflegten Stadtkern. Auf dem Rückweg zum Flughafen bzw. Bahnhof von Budapest resümieren wir die Erlebnisse der letzten Woche. 180 km

Der Preis (schriftliche Nachfrage: alexmatyas0419@gmail.com) enthält außer den Flug- und Versicherungskosten folgende Leistungen: