Weine, Kraniche und Jugendstil

8-tägige Studienreise im Zeichen der Kulinarik, Winzerkunst, Ornithologie und Architektur in Ungarn mit Abstechern nach Rumänien und Serbien

Termine
21.10-28.10. & 28.10.-04.11.
Gesamtlänge der Busreise
1500 km
Gruppengröße
12-19 Personen

1. Tag Von Budapest nach Erlau, in die Heimat des Stierblutes

Nach der Orientierungsrundfahrt in der ungarischen Hauptstadt besuchen wir während des Nachmittags das Barockschloss zu Gödöllő, wo Sissi, die beliebte Königin der Ungarn, insgesamt sechs Jahre verbrachte. Das Abendessen, verbunden mit einer Weinprobe, genießen wir im berühmten Tal der Schönen Frau, am Rande der reizvollen Schul- und Weinstadt Erlau (Eger). Eine Übernachtung im (http://hotelkodmon.szepasszonyvolgy.eu) ****Hotel Ködmön. 150 km.

2.Tag Von der Tokajer Weinregion zur Tiefebene

Am Vormittag lernen wir das Barockstädtchen Erlau mit der berühmten Bibliothek kennen. Dem köstlichen Mittagessen in einem netten Tokajer Lokal folgt eine anspruchsvolle Weinprobe im Keller einer Winzerin. Haben Sie gewusst, dass der Tokajer der Lieblingswein des Sonnenkönigs war? Der gute Nachgeschmack des Rebensaftes begleitet uns bis Debrecen. Zwei Übernachtungen im ****Hotel Lycium (http://www.hotellycium.hu/) 230 km

3.Tag Das „Calvinistische Rom” und die Vogelwelt der Hortobágy-Puszta

Nach dem Frühstück unternehmen wir einen Rundgang in Debrecen. Die Universitätsstadt spielte schon im Zeitalter der Reformation eine bedeutende Rolle. Den Rest des Tages verbringen wir in Begleitung eines Vogelkundlers in der Puszta. An den Großen Fischteichen der Hortobágy-Puszta sehen wir seltene Greifvögel und verschiedene Enten- und Gänsearten. Einmalig ist am Spätnachmittag das Trompetenkonzert der ihren Rastplatz anfliegenden Kraniche! Den Abend verbringen wir auf der ältesten Csárda der Puszta und genießen die Spezialitäten der Region. 100 km

4.Tag Auf rumänischem Territorium und Szeged an der Theiß

Im Mittelalter war Großwardein (Oradea) Grabstätte für mehrere Könige der ungarischen Monarchie. Sogar der deutsch-römische Kaiser Sigismund von Luxemburg, der auch ungarischer König war, liegt hier begraben. Im Stadtbild sind teilweise hochinteressante Bauwerke der ungarischen Sezession zu entdecken. Die für die ungarische Wissenschaft sehr bedeutende Universitätsstadt Szeged wurde nach der Hochwasserkatastrophe von 1879 gemäß dem Vorbild europäischer Großstädte neu gestaltet. Vor dem Abendessen im ****Hotel Forrás (http://www.hunguesthotels.hu/de/hotel/szeged/hunguest_hotel_forras), wo wir zweimal übernachten, unternehmen wir einen Rundgang durch die Stadt. 220 km

5.Tag Ausflug nach Nordserbien und wieder Ornithologie

Auch in Subotica (Szabadka), der kulturellen Hochburg der nördlichen Batschka-Region, wurden zahlreiche Gebäude in der Sezessionsarchitektur, der ungarischen Variante des Jugendstils errichtet. Dazu gehören das Rathaus, die Synagoge und das großartige Reichle-Palais. Am Nachmittag lassen wir uns wieder an der Seite eines Ornithologen von der Vogelwelt des spätherbstlichen Naturschutzgebietes nördlich von Szeged verzaubern. Am heutigen Abend schlemmen wir die Köstlichkeiten eines gemütlichen Fischlokals. 200 km

6.Tag Im Süden von Transdanubien, der sog. Schwäbischen Türkei

Sechsard (Szekszárd) ist ein beschauliches donauschwäbisches Städchen mit einer deutsch-sprachigen Bühne. Hochinteressant ist das von Makovecz, dem unlängst verstorbenen Vertreter der organischen Architektur, gestaltete Gemeindehaus von Kokrsch (Kakasd). Die Universität von Fünfkirchen (Pécs) entstand bereits 1367 als erste im Karpatenbecken. Dank des günstigen Klimas herrscht in der europäischen Kulturhauptstadt 2010, die als Zentrum des Donauschwabentums im heutigen Ungarn gilt, eine fast mediterrane Stimmung. Während unseres Spazierganges durch die Innenstadt besuchen wir neben dem Dom eine spätantike Grabkammer mit Fresken und das besterhaltene osmanische Bauwerk Ungarns. Den Abend verbringen wir im berühmten Winzerdorf Willand (Villány), wo uns beim donauschwäbischen Abendessen auch eine gute Weinprobe erwartet. Eine Übernachtung in der sehr guten Pension Bock (http://bock.hu/panzio/panzio.php.) 240 km

7.Tag Kecskemét und wieder”in der Hauptstadt

Aufgrund mehrerer Großbrände im Zentrum von Kecskemét stammen die meisten Sehens-würdigkeiten aus der Zeit des Jugendstils. Das Rathaus der gepflegten Tiefebenenstadt aus den 1890er Jahren war stilbildend für ganz Ungarn. Am Nachmittag sind wir soweit, Budapest, die „Perle der Donau”, kennen zu lernen. Unser Abschiedsschmaus, begleitet von guten Weinen, wird im renommierten Cafe Centrál serviert. Die letzte Übernachtung findet im ****Hotel Radisson Blu (http://www.radissonblu.com/hotel-budapest) statt. 280 km

8.Tag Zurück in die Heimat

Transfer zum Flughafen bzw. Bahnhof und Rückflug bzw. Rückfahrt in die Heimat.

Der Preis beträgt € 865/ Person (EZ-Zuschlag: € 150) und enthält mit Ausnahme der Flug- und Versicherungskosten folgende Leistungen: