Im Lande der Skipetaren 06.-13. April 2019

Rundreise in Albanien mit Abstecher nach Mazedonien. Auf der 8-tägigen Studienreise werden vier Stätten des UNESCO-Weltkulturerbes unter die Lupe genommen!

Termin
06.-13. April 2019
Gesamtstrecke der Busreise
1000 km
Mindesteilnehmerzahl
9 Pers.
Höchstteilnehmerzahl
18 Pers.

1.Tag Tirana

Am frühen Nachmittag kommen wir in Tirana, am Flughafen Mutter Teresa an. Im Nationalmuseum der albanischen Hauptstadt nehmen wir an einer informativen Führung zur Landesgeschichte teil. Vor dem Einchecken in unserem Hotel absolvieren wir eine Orientierungsstadtrundfahrt. Die einst düstere Stadt der kommunistischen Diktatur ist heute eine quirlig-bunte Metropole. Nach dem Spaziergang durch das vornehme Viertel “Bloku”, wo einst, vom Fußvolk hermetisch abgeriegelt, die berüchtigten Appartschiki der kommunistischen Partei lebten, findet unser gemeinsames Abendessen statt. Übernachtung im **** Hotel International, am Skanderbegplatz, der Et’hem-Bey-Moschee gegenüber. 30 km

2.Tag Die Myzeqe-Ebene

Die größte albanische Hafenstadt, Durrës, wurde 627 v. Chr. als Epidamnos von dorischen Kolonisten aus Korinth und Korfu gegründet. Der Fluss Shkumbin gilt als Kulturgrenze zwischen Nord und Süd. Das bedeutende landwirtschaftliche Gebiet, namens Muzeqe-Ebene, gilt als die Kornkammer Albaniens. Berat (UNISCO-Welterbe), die „Stadt der Tausend Fenster”, befindet sich in der Nähe des Gebirges Tomorr, des heiligen Berges der Bektaschiten, der Anhänger eines einflussreichen Derwisch-Ordens. Der Ort ist bekannt für das harmonische Miteinander der Religionen. Das ottomanisch geprägte architektonische Ensemble des islamischen Viertels bezaubert uns. In der Festung der Oberstadt bewundern wir die Ikonen des berühmten mittelalterlichen Meisters, Onufri. In vorchristlicher Zeit war Apollonia eine bedeutende Hafenstadt mit einer berühmten Schule an der Aoos, die hier in die Adria mündete. Sogar Octavian, der spätere Kaiser Augustus, studierte hier. Wir besuchen die antiken Ausgrabungen. In der Hafenstadt Vlora an der Strasse von Otranto wurde am 28.11.1912, nach vielen Jahrhunderten osmanischer Besatzung, die Unabhängigkeit Albaniens proklamiert. Unser *** Hotel Pavarsia liegt im Hafenbereich, hier wird auch das Abendessen serviert. 200 km

3.Tag Wildromantische Ionische Küste

Vom Llogara-Pass her (1050 m.ü.M) bietet sich ein wunderschönes Panorama mit der Albanischer Riviera, einem steilen Küstenabschnitt am Ionischen Meer. Unser Weg führt über Saranda zum südlichsten Zipfel des Landes, der antiken Ruinenstadt Butrint. Die von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärte Ausgrabungsstätte zählt zu den berühmtesten Sehenswürdigkeiten Albaniens. Der Tag endet in der touristisch geprägten Stadt Saranda. Die Lichter der griechischen Insel Korfu im Hintergrund bilden die Kulisse zu unserem Abendessen! Wir übernachten im *** Hotel Brilant am Meer 160 km

4.Tag Gjirokastra und das atemberaubende Vjosatal

Unterwegs Richtung Norden halten wir an der bzyantinischen Klosterkirche Mesopotam, dem wohl originellsten byzantischen Sakralbau Albaniens an. Nur etwa 10 km weiter ist die Karstquelle Blaues Auge zu finden, die mit 6 m³/s die wasserreichste Quelle des Landes ist. Das Stadtbild von Gjirokastra, dem Geburtsort des Schriftstellers Ismael Kadare und des Diktators Enver Hoxha, ist von der typischen Balkanarchitektur geprägt. Vom Burgberg schauen wir dann auf das beeindruckende Drinotal, die Bergwelt sowie die Kirchen, Moscheen und kunstvoll gepflasterten Straßen der einst osmanischen Stadt. Wir übernachten im Vjosatal, der Kleinstadt Permet, dem *** Hotel Alvero. 130 km

5.Tag Korca und Voskopoja

Auf dem Weg durch die raue Bergwelt sehen wir immer wieder Betonpilze in der Landschaft. Hodscha ließ aus Angst vor Invasoren Anfang der 1970er Jahre Hunderttausende dieser Einmannbunker im ganzen Land bauen. Korça gilt als Geburtsort der albanischen Literatur und wird oft als „Wiege der albanischen Kultur“ bezeichnet. Voskopoja liegt in den Bergen abgelegen 20 km westlich von Korca über 1160 m. ü.d.M. In der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts begann die Blütezeit des Ortes. Grundlage dafür war der wirtschaftliche Erfolg aromunischer Kaufleute, die in jener Zeit den Fernhandel auf der Balkanhalbinsel dominierten. Unsere Häupter betten wir heute in der Vila Falo. 160 km

6.Tag Am Ohridsee

Gegen Mittag erreichen wir Mazedonien und besichtigen das romantisch am Ohrid-See gelegene Kloster Sveti Naum. Die einmalige Altstadt von Ohrid (UNESCO-Welkulturerbe) ist mehreren großartigen Kulturen zu verdanken. Abendessen und Übernachtung am See, im **** Hotel Tino. 100 km

7.Tag Im Bollwerk des albanischen Nationalbewusstseins

Vom Ohrid-See fahren wir parallel zu der berühmten römischen Heerstraße via Egnatia, die einst die Adria mit dem Bosporus verband, nach Elbasan. Die osmanische Altstadt mit ihren gewundenen Gassen konnte ihren orientalischen Charakter bis zum heutigen Tag bewahren. Dann wird Kruja angepeilt. Die Kleinstadt ist ein besonderer Kristallisationspunkt des albanischen Patriotismus, da sie ein Zentrum des Skanderbeg-Widerstandes gegen die Osmanen im 15. Jh. war. Wir besichtigen den alten Basar und besuchen das Skanderbeg- bzw. Ethnographische Museum. Gute Freunde von Dhimiter und Alex bekochen uns heute, das Abendessen besteht aus lauter albanischen Köstlichkeiten. Übernachtung im **** Hotel Panorama Kruja180 km

8.Tag Abschied von den Skipetaren

Der Vormittag steht zur freien Verfügung. Zur Mittagszeit Transfer zum Flughafen Mutter Teresa und Rückflug in die Heimat.

Der Preis (schriftliche Nachfrage: alexmatyas0419@gmail.com) enthält außer den Flug- und Versicherungskosten folgende Leistungen: